Zeitgenössischer Kupferstich aus der Reitlehre des Herzogs von Newcastle
(entnommen aus: Kapitzke, Barocke Pferde)

Neapolitaner
- Barockpferd Italiens -

Durch Einkreuzung der bodenständigen italienischen Landrasse mit spanischen Hengsten entstand der als stark, schön aber eigenwillig beschriebene Neapolitaner, der nach dem 18. Jahrhundert ausgestorben ist. Die großwüchsige Mischrasse zeigte aufgrund ihres problematischen Erbgefüges häufig grobe Gebäude- oder Interieurfehler, so dass sie nicht immer die Rittigkeit des Originalspaniers erreichte.

Ein Nachfahr trägt das historische Erbe sehr deutlich in sich: Der Murgese, das Pferd Apuliens, wird neben dem schweren Karossier auch im typisch barocken Schlag gezüchtet. Ein ausgesprochen seltenes Juwel, die gesamte Rasse umfasst heute nur noch 2000 Individuen.

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